1. Spiel Viertelfinale Generali Play-off: Bílí Tygři Liberec vs. HC Škoda Plzeň 3:1 (2:0, 0:0, 1:1)

Bílí Tygři Liberec: Lašák – R. Šimek, Ševc (A), Jánošík, Vitásek, Mojžíš (A), Derner – Bartovič, P. Jelínek, L. Krenželok – Lakatoš, Bulíř, Radivojevič (C) – Valský, Plodek, Vantuch – J. Stránský, Bližňák, J. Vlach – Svačina.

HC Škoda Plzeň: Machovský – P. Kadlec (A), Němeček, Pulpán (A), D. Sklenička, Čerešňák, Frühauf, Slovák – T. Svoboda, Kratěna (C), Lev – Indrák, Kracík, D. Kubalík – Schleiss, Preisinger, Stach – Martin Procházka, Koreis, Kodýtek.

Torschützen: 8. Radivojevič (Lakatoš), 12. Valský (Svačina, Vantuch), 51. Bulíř (Radivojevič, Ševc) – 48. Stach (P. Kadlec, Lev). Schiedsrichter: Hribik, Pavlovič – Bláha, Polonyi. Strafen: 6:6, außerdem Vlach (LIB) für 10 Minuten. Ausnutzung: 0:1. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 7.419. Torschüsse: 39:24. Spielstände: 2:0, 2:1, 3:1. Spieler des Spiels: Branko Radivojevič (Bílí Tygři Liberec) – Petr Kadlec (HC Škoda Plzeň). Stand in der Serie: 1:0.

Spielbericht

In der Anfangsphase brauchten beide Teams ein wenig Zeit, um sich in diese Partie zu finden. Liberec war bemüht, den Puck in den eigenen Reihen zu halten und für Gefahr zu sorgen, doch die Gäste aus Plzeň verteidigten gut. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Hausherren besser auf. Mit Hilfe des Publikums erarbeitete man sich auch gute Torchancen. So verpassten beispielweise Lukáš Krenželok per Rückhand oder Svačina mit Flachschuss knapp neben das Tor den Führungstreffer. In der 8. Spielminute war es dann aber soweit. Kapitän Branko Radivojevič war es vorbehalten, die Viertelfinalserie zu eröffnen. Mit schönem Schuss über die Schulter von Plzeň-Goalie Machovský vollendete er zum Führungstreffer für Liberec. Die Hausherren blieben am Drücker. Lohn der bis dahin harten Arbeit war der zweite Treffer. Auf Zuspiel von Svačina musste Jakub Valský nur noch freistehend vollenden. Damit nicht genug, denn die Weißen Tiger schnupperten am dritten Tor. Liberec war drauf und dran weiter zu erhöhen, aber Verteidiger Martin Ševc konnte seine freie Schussbahn nicht nutzen. Somit blieb es bei der Zwei-Tore-Führung zugunsten der Hausherren nach dem ersten Drittel.

narozeniny arény foto tým

Im Mitteldrittel änderte sich das Spielgeschehen komplett. Die Gäste aus der Bierstadt waren die deutlich gefährlichere Mannschaft und hätten sich den Anschlusstreffer durchaus verdient gehabt. Eine Zeigerumdrehung nach Wiederbeginn hatte Miroslav Indrák den Treffer bereits auf dem Schläger. Liberec-Torsteher Ján Lašák hielt jedoch in großer Manier. Großes Glück hatten die Jeschkenstädter, als ihr Goalie schon geschlagen war, ein Spieler der Gäste vor dem leeren Tor stehend aber am Puck vorbei schlug. Plzeň fehlte in dieser Phase das Scheibenglück. In der 26. Spielminute hätte Liberec-Angreifer Milan Bartovič für etwas Ruhe sorgen können, doch der freistehende Slowake vertändelte mit technischem Fehler die Riesenchance leichtfertig. Danach war es eine durchaus verteilte Partie, welche deutlich aktivere Gäste sah. Plzeň scheiterte oftmals am gut aufgelegten Liberec-Goalie und musste auf das Schlussdrittel hoffen.

narozeniny arény foto tým

Auch hier waren die Gäste deutlich aktiver. Liberec probierte es mit Vorstößen in die Offensive, doch die Zielstrebigkeit fehlte. Plzeň wollte unbedingt den Anschlusstreffer und schaffte diesen auch. David Stach machte knapp 13 Minuten vor dem Ende das Spiel wieder spannend. Somit musste nur ein Tor darüber entscheiden, ob ein Team vorzeitig den Sieg feiern würde oder eine bis dahin tapfer kämpfende Mannschaft wieder zurück finden würde. Lediglich drei Minuten nach dem Anschlusstreffer für die Indianer machte Liberec den Deckel auf diese Begegnung. Im Nachsetzen war es der agile Michal Bulíř mit dem dritten Liberecer Tor. Damit war die Partie auch entschieden und der erste Sieg dieser spannenden Viertelfinalserie wanderte auf das Konto der Weißen Tiger.

Trainerstimmen

Filip Pešán (Bílí Tygři Liberec): „Ich glaube nicht, dass wir zu Beginn besser waren, sondern eher vorsichtig. Wir wussten nicht genau, wie wir aus der langen Pause kommen würden. Nach den ersten fünf Minuten kamen wir besser auf und skateten ordentlich. Im zweiten Drittel zeigte sich deutlich die offensive Stärke Plzeňs. Sie nutzten ein Powerplay im letzten Drittel. Sie wollten uns bis zum Ende ärgern. Wir mussten sehr kämpfen, unter der Führung eines hervorragenden Janko Lašák. Ich denke wir haben uns den Sieg verdient."

Ladislav Čihák (HC Škoda Plzeň): „Wir verschliefen das erste Drittel, obwohl wir die ersten drei bis fünf Minuten Liberec durchaus überraschten. Wir wollten Druck erzeugen, scheiterten aber. Die Tiger profitierten von zwei Fehlern auf unserer Seite. Im zweiten Drittel konnten wir uns verbessern und hatten einige Chancen. Wir waren in der Offensive sehr aktiv, doch der Durchgang endete 0:0. Im Schlussdrittel nutzten wir eine Überzahl zum 1:2. Den Ausgleich konnte unsere Mannschaft aber nicht herstellen, sondern kassierte das 1:3. Das sind Fehler, die in den Play-offs nicht passieren sollten. Wir müssen das heutige Spiel vergessen. Morgen ist ein neuer Tag.“

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